Methode

Haende_c_TorgeNiemann_DSC4871Während des Tönens auf Vokalen wird der Blick nach innen gewendet und die Wahrnehmung auf die Klangempfindungen in unseren Körperinnenräumen gerichtet. Durch diese Rückbezüglichkeit entwickeln wir ein Körper-Klang-Bewusstsein, das uns hilft, blockierende    Sing- bzw. Sprechmuster zu enthüllen und aufzulösen.

Durch verschiedene im Unterricht gegebene Impulse (z. B. Fragen an den Körper, Fragen an den Klang, Imagination, Stimulation durch Selbstberührung, Tönen mit anatomischen Bildern u.v.m.) schaffen wir in uns die nötige Atmosphäre dafür, dass Selbstregulation wirken und  bisher unbewusste oder gar erstarrte Körperregionen in lebendiges schwingungfreudiges Gewebe verwandeln kann.

Da der Kehlkopf mit dem gesamten Körper in Beziehung steht, wirkt sich die zunehmende Resonanzfähigkeit des Körpers befreiend auf die Kehlkopffunktion aus. Er muss nicht mehr „alles alleine machen“ sondern er darf selbst immer mehr empfangender Klangraum sein: frei schwingend – schwebend – vibrierend – sich selbst regulierend.

Auf diese Weise wird Singen bzw. Sprechen zum Vibrationserlebnis, Verspannungen lassen nach. Die Stimme darf sich ausdehnen, wird klangvoller, tragfähiger, präsenter, freier.

Im Unterricht können nach Bedarf Lieder aller Genres und Texte klanglich bzw. musikalisch erarbeitet werden.